Amika

Staffel 1:
Merel ist neu in der Reitschule und verbringt ihre Zeit hauptsächlich damit, die Ställe sauber zu machen und die Pferde zu bürsten. Sie träumt jedoch heimlich davon, selbst auf ein Pferd zu steigen und eine große Springreiterin zu werden wie ihre Mutter.
Als sie in einem abgelegenen Schuppen den Schimmel Amika entdeckt, scheint ihre Chance gekommen. Doch obwohl Merel es schafft, Amika zu zähmen, muss sie sich erst noch gegen viele Widerstände durchsetzen, zum Beispiel gegen ihren besorgten Vater oder die intriganten Z-Girls.

Staffel 2:

Nach ihrem Sieg beim Frühjahrsspringen muss sich Merel gegen ein übermächtiges Interesse an ihrer Person zur Wehr setzen. Dieses hat aber auch seine guten Seiten: Sie erhält eine Einladung für eine sechsmonatige Reitausbildung an der Royal Academy in England. Damit würden sich alle Träume erfüllen, aber woher soll Merel 1.500 Euro Aufnahmegebühr, ein passendes Pferd und einen geeigneten Trainer nehmen? Ihre Erzfeindin Marie-Claire setzt alles dran, Merel das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wird Merel am Ende wieder als Siegerin vom Platz gehen?

Staffel 3:

Merel ist zurück aus England und muss feststellen, dass auf dem Reiterhof alles anders ist. Marie-Claire steigt zur Chefin auf, Jan hat sich in das neue Stallmädchen verliebt und auch ihr Vater hat neuerdings wieder eine Partnerin. Gut, dass Merel Amika hat. Und auch Oliver versucht ihr zu helfen. Das ist auch dringend nötig, denn die Z-Girls wollen Merel endgültig loswerden…

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Originaltitel

Amika

Produktionsjahr

2008-2011

Produktionsland

Belgien

Technik

Live-Action-Serie

Format

156 x 12 Minuten

 

 

Kleine Pferdekunde mit Amika

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Die Entwicklungsgeschichte des Pferdes ist dank zahlreicher Fossilienfunde gut bekannt.
Das Ur-Pferd war so groß wie ein Fuchs und lebte in den Steppen Nordamerikas.
Über die Bering-Landbrücke gelangte es nach Asien und Europa.

In Nordamerika starb das Urpferd vor ca. 2,5 Millionen Jahren aus.
In Zentralasien entstanden vor ca. 70.000 Jahren die ersten „echten“ Wildpferde.
Es wird vermutet, dass Menschen vor ca. 5.500 Jahren damit begannen, Pferde als Nutztiere zu verwenden.

 

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Der Mensch hat eine Vielzahl von Pferderassen gezüchtet.
Sie werden in unterschiedliche Gruppen zusammengefasst:
Die sogenannten Vollblüter haben einen relativ langen Körper und schmalen Kopf und sind sehr temperamentvoll.
Halbblüter wurden mit ruhigeren Pferden gekreuzt.
Die dritte Gruppe sind die Kaltblüter.
Sie sind schwere, kräftige Arbeitspferde mit einem mächtigen Kopf und einem starken Nacken.

 

 

Wusstest Du, dass die Wildpferde in Amerika ausstarben, bevor sie von Menschen gezähmt werden konnten?

Erst die Europäer brachten das Hauspferd nach Amerika.
Einige der Pferde liefen davon und bildeten Herden wilder „Mustangs“.
So begegneten die Indianer erstmals Pferden.
Vor allem die Prärieindianer wurden durch die Schnelligkeit des Pferdes mobiler und konnten Büffel leichter erbeuten.

 

 

Pferde leben in einer Herde und haben deshalb eine ausgeprägte Körpersprache zur Verständigung untereinander.
Sie können die Ohrmuscheln in alle Richtungen stellen.
Sind die Ohren nach vorne gerichtet, ist das Pferd aufmerksam und neugierig.
Werden sie angelegt, signalisieren sie Aggressivität oder Angst.
Hängen die Ohren, ist es ein Zeichen von Unwohlsein, Müdigkeit oder aber auch Entspannung.

 

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Hast Du schon einmal vom Trojanischen Pferd gehört?
Als die Griechen im Trojanischen Krieg erfolglos die Stadt Troja belagerten, hatte Odysseus eine Idee:
Warum die Stadt nicht mit einer List besiegen? Die Griechen bauten ein riesiges, hölzernes Pferd, in dem sich der Sage nach 40 heldenhafte Soldaten versteckten.
Neugierig zogen die Trojaner das Pferd in die Stadt. Nachts krochen die Soldaten aus dem Bauch des Pferdes und öffneten die Stadttore.
Die griechische Armee kehrte zurück und besiegte die Stadt.

 

 

Bildquelle: wikimedia Commons