Benjamin Blümchen

Törööööööööööö! Benjamin Blümchen ist der berühmteste Elefant der Welt. Er lebt im Neustädter Zoo und er kann sprechen. Zusammen mit seinem besten Freund Otto, dem Tierpfleger Karl und der rasenden Reporterin Carla Columna bewegt er sich von Abenteuer zu Abenteuer. Da der Zoo immer kurz vor der Pleite steht, springt Benjamin Blümchen ein und rettet den Zoo vor dem Aus. Die Kinder lieben ihn, denn er ist sehr kinderfreundlich.

Benjamin Blümchen stammt aus der Feder von Elfie Donnelly, die auch Bibi Blocksberg geschrieben hat.

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Originaltitel

Benjamin Blümchen

Produktionsland

Deutschland

Produktionsjahr

2001

Technik

Zeichentrick

Format

52 x 26 Minuten

Mehr erfahren: Elefanten

Nicht nur unser Benjamin Blümchen ist ein außergewöhnlicher Charakter. Elefanten an sich sind ganz wunderbare, faszinierende und vor allem kluge Tiere.

Der Elefant – das Säugetier der Superlative

Elefanten sind mit einer Körperhöhe von ungefähr vier Metern die größten heute lebenden Landsäugetiere. Auch ihr Gewicht von bis zu sechs Tonnen ist rekordverdächtig. Es entspricht in etwa dem Gewicht von fünf mittelgroßen Autos. Doch damit noch nicht genug der Rekorde: Elefanten haben den größten Kopf, den längsten Rüssel und das größte Gehirn. Es wiegt bis zu 5,4 Kilogramm. Unter den Landsäugetieren sind sie auch diejenigen, die am längsten schwanger sind. Eine Elefantenkuh trägt ihr Kind rund 22 Monate im Bauch. Zum Vergleich: du warst nur neun Monate im Bauch deiner Mutter.

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Bildquelle: Bernard Dupont, Wiki Commons

Wer so groß und so schwer ist, muss natürlich entsprechend Nahrung zu sich nehmen. Elefanten sind rund 17 Stunden am Tag mit Fressen beschäftigt. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gras, aber auch Früchte, Wurzeln, Zweige und Rinde stehen auf ihrem Speiseplan. Elefanten benötigen täglich 250 000 Kilokalorien. Manche Erwachsenen machen sich Sorgen, dass sie zu dick werden, wenn sie an einem Tag mehr als 2 000 Kilokalorien zu sich nehmen. Aber Menschen sind ja auch viel kleiner als Elefanten! Um genügend Energie aufzunehmen, fressen Elefanten täglich gut 200 bis 300 Kilogramm Nahrung. Ein wichtiges Hilfsmittel ist dabei der Rüssel.

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Bildquelle: Charls J. Sharp, Wiki Commons

 

Der Rüssel – ein Multifunktionswerkzeug

Der Elefantenrüssel ist eine verlängerte Nase mit Nasen-, bzw. Rüssellöchern. Er ist im Laufe der Zeit aus Oberlippe und Nase entstanden. Seine Beweglichkeit gewähren etwa 40 000 zu Bündeln verflochtene Muskeln. Einen Knochen wie unser menschliches Nasenbein hat der Elefant nicht in seinem Rüssel.

Der Rüssel ist ein wahres Multifunktionswerkzeug. Er dient als Tast-, Greif- und Riechorgan, zur Atmung, als Waffe und Drohmittel sowie als Saug- und Druckpumpe beim Trinken. An seiner Spitze befinden sich empfindliche Tasthaare. Beim Baden oder Schwimmen dient der Rüssel als Schnorchel. Elefanten verwenden ihn aber auch als Schlagwaffe. Er kann ihn einrollen wie einen Feuerwehrschlauch und dann mit viel Kraft wieder strecken. Wer so einen Schlag abbekommt, bleibt garantiert nicht auf den Füßen. Die Länge des Rüssels sorgt aber auch dafür, dass ein Elefant mit einem Zug acht bis zehn Liter Wasser trinken kann. In fünf Minuten schafft ein ausgewachsener Elefantenbulle 200 Liter Wasser. Du trinkst am Tag vermutlich gerade mal zwei Liter – und dass auch nur, wenn du dich anstrengst. Dafür ist auch die Blase eines Elefanten größer. Sie fasst 18 Liter, damit der Elefant nicht gleich wieder Pipi machen muss.

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Bildquelle: Bohdan Szcześniak, Wiki Commons

 

Welche Elefanten gibt es?

Du hast bestimmt schon einmal vom afrikanischen oder asiatischen Elefanten gehört und dass sie sich durch ihre Ohren unterscheiden. Der afrikanische Elefant heißt in der Fachsprache Loxodonto und wird nochmal in Savannen- und Waldelefant geteilt. Der asiatische Elefant heißt Elephas. Bei den afrikanischen Elefanten besitzen Bullen und Kühe Stoßzähne, bei den asiatischen nur die Bullen. Außerdem haben die asiatischen Elefanten kleinere Ohren, zwei deutliche Stirnhöcker am Schädel und einen stärker gebogenen Rücken. Ihre Rüsselspitze hat nur einen Greiffinger, der der afrikanischen Elefanten zwei.

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Bildquelle: M. Disdero, Wiki Commons

 

Wie leben Elefanten?

Elefanten leben in großen Familienverbänden, wobei Familien hier nur aus Kühen und Kälbern bestehen. Die Bullen sind mit allerspätestens 12 Jahren geschlechtsreif, können also Kinder zeugen. Sie trennen sich dann von der Herde und sind als Einzelgänger unterwegs. Eine Herde wird von einer Leitkuh geführt. Das ist meist die älteste und erfahrenste Elefantendame. Sie weiß, wo Wasserlöcher sind und wo es etwas zu trinken gibt. Außerdem kann sie Gefahren besser erkennen als Jungtiere. Elefanten werden nämlich leider immer noch wegen ihrer Stoßzähne gejagt. Viele Menschen mögen das sogenannte Elefenbein für Kunst, als Medizin oder als luxuriöse Gebrauchsgegenstände und zahlen richtig viel Geld dafür. Das bedeutet für die Elefanten, dass sie von Wilderern verfolgt und getötet werden – obwohl sie geschützt sind.

 

Elefantensprache

Ihr alle kennt Benjamin Blümchens berühmtes „Törrööööö!“. Echte Elefanten trompeten auch, aber nur ganz selten und meist nur, wenn sie Angst haben oder Gefahr droht. Meistens kommunizieren sie per Infraschall. Das sind Laute, die wir Menschen nicht hören können. Die Elefanten aber sehr wohl und dass auch noch in einigen Kilometern Entfernung. Dieser Schall überträgt sich nämlich über das Erdreich oder durch die Luft wirklich sehr sehr weit.

 

Berühmte Elefanten

Jetzt wisst ihr, warum Elefanten so berühmt und faszinierend sind. Neben Benjamin Blümchen gibt es noch viele weitere berühmte Kollegen in Film und Fernsehen, zum Beispiel Disneys Dumbo, Barbar oder der blaue Elefant aus der Sendung mit der Maus. Auch der deutsche Komiker Otto hat Elefanten als Grundlage für seine Comicfiguren, die Ottifanten, verwendet.

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