Dschungelbuch Safari

Das Spin-Off der Serie “Das Dschungelbuch” mischt Elemente der 3D-Animationsserie mit Ausschnitten aus realen Tierdokumentationen. Unter Einsatz der originalen Sprecher aus der Serie stellen die Urwald-Stars Mowgli, Baghira und Balu in jeder Folge ein bestimmtes Thema aus dem Reich der Tiere vor und zeigen dabei passende Realfilm-Ausschnitte.So macht sich Mowgli zum Beispiel auf die Suche nach dem cleversten Tier und stößt dabei mit der Hilfe von Elefantenoberst Hathi auf die Erdhummel, die es mit Gegnern aufnimmt, die viel größer sind, als die Hummel selbst. Aber auch Kegelrobben und Erdmännchen zeigen den Zuschauern, mit welchen Tricks sie im Dschungel überleben.

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Originaltitel
The Jungle Book Safari

Produktionsland
Deutschland/USA

Produktionsjahr
2013

Technik
3D Animation mit Live-Action-Elementen

Format
26 x 12 Minuten

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Das „Dschungelbuch“ stammt aus der Feder des britischstämmigen Schriftstellers Rudyard Kipling, der jedoch im indischen Bombay (heute: Mumbai) geboren wurde, das im 19. Jahrhundert von den Briten besetzt war.

Er bereiste als Zeitungskorrespondent viele Länder Asiens und erfuhr viel über die dortige Tierwelt. Das „Dschungelbuch“ (erschienen im Jahre 1894) enthält nämlich nicht nur die Abenteuer von Mowgli und seinen Freunden, sondern z.B. auch Geschichten über Robben, Elefanten und den kleinen Mungo Rikki-Tikki-Tavi.

 

Bildquelle: public domain

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Dschungel ist eigentlich kein deutsches Wort. Es ist entlehnt vom dem Hindi- Ausdruck jangal, das bedeutet „sehr dichter Wald“. Irgendwie logisch, oder?
In Indien und den vorgelagerten Inseln Sri Lanka und Goa gibt es noch riesige Dschungelgebiete, wie z.B. die Westghats, eine 1.600 Kilometer langer, regenreicher Gebirgszug an der indischen Küste. Hier gibt es auch immer wieder große Tee- und Gewürzplantagen mitten im Dschungel, so gehört der Dschungel Tieren und Menschen gleichermaßen. Der starke Regen, von dem der Dschungel lebt, hat übrigens auch einen Namen, man nennt ihn Monsun.

 

Bildquelle: wikimedia commons, Adrian Sulc

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Der Panther, wie Baghira einer ist, ist keine eigene Tierart, sondern es handelt sich dabei um einen Leoparden, der wegen eines kleinen genetischen Unterschieds ein schwarzes Fell hat. Wenn es vom Sonnenlicht beschienen wird und man etwas genauer hinschaut, kann man im dunklen Fell die noch dunkleren Flecken des Leopardenfells erkennen. Aber dazu muss man natürlich näher an den Panther herangehen, und das wollen wir niemandem raten.

 

Bildquelle: wikimedia commons, Qilinmon

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Nanu, es gibt doch keine Bären in Indien, wird sich mancher Dschungelbuch- Fan schon gedacht haben. Da haben uns Schriftsteller und Filmemacher ganz schön veräppelt. Oder?

In der südindischen Provinz Karnataka gibt es tatsächlich Bären, nämlich von der Gattung „Indischer Lippenbär“ (Melursus ursinus). Hier wurde vor ca. 20 Jahren ein Schutzgebiet für die Bären eingerichtet, wo heute 150 Bären auf 50 Quadratkilometern in Ruhe leben können, ganz ohne Stress durch die Menschen. Im Englischen lautet der Name des Lippenbären übrigens sinngemäß „Faulbär“, denn, wie wir alle wissen: Er macht alles mit Ruhe und Gemütlichkeit.

 

Bildquelle: wikimedia commons, public domain