Das Haus Anubis

Nina ist „die Neue“ im Haus Anubis, einem altehrwürdigen Internat. Doch der Empfang durch dessen Bewohner ist nicht sehr freundlich. Kein Wunder: Ninas Vorgängerin Linn ist spurlos verschwunden und man verdächtigt Nina, damit etwas zu tun zu haben.

Nina beginnt mit ihren Mitbewohnern, Nachforschungen anzustellen, um dem Rätsel um Linns Verschwinden auf die Spur zu kommen. Damit taucht sie immer tiefer ein in die mysteriöse Vergangenheit des Hauses Anubis…

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Dein Ergebnis:  

 

Originaltitel

Das Haus Anubis

Produktionsland

Deutschland

Produktionsjahr

2009

Technik

Live-Action-Serie

Format

364 x 12 Minuten

Nina und Luzy, Delia und Daniel, Victor und Kaya – das sind nur einige der Namen, die dich durch die Serie „Das Haus Anubis“ begleiten werden. Die spannende Mischung aus Daily Soap und Mystery-Serie ist nicht nur etwas für Fans von Krimi und schaurig- schönem Grusel, sie erzählt auch einiges über die Kultur des alten Ägypten. Die Geschichte der Serie „Das Haus Anubis“ ist die eines weltweit herausragenden TV- Experiments: Ursprünglich in Belgien für die Beneluxstaaten gedreht, wurde sie nicht wie andere Serien einfach übernommen und deutsch synchronisiert, sondern es wurde eine eigene deutsche Fassung geschaffen, die so erfolgreich war, dass auch in den USA eine eigene Version der Serie entstand.

Das kleine Junior- Lexikon: Die alten Ägypter

Anubis

Anubis

Die Ägypter glaubten an eine Vielzahl von Göttern. Einer der obersten und markantesten von ihnen ist Anubis, der Namensgeber des Hauses unserer Serie. Er ist gut erkennbar an seinem Schakalkopf, sowie an seinem Was-Zepter und einen Ankch- Kreuz. Er wird oft mit dem Reich der Toten in Verbindung gebracht.

Pyramide

Pyramiden

Die Cheops-Pyramide gilt als eines der sieben Weltwunder und natürlich erkennt jedes Kind ihre markante Form wieder.

Aber warum bauten die Ägypter ihre Grabmale in dieser Form und keine verschnörkelten und verwinkelten Bauten wie wir Europäer? Ganz einfach: Die Ägypter waren Mathematik- Fans, und liebten diese schöne, klare geometrische Form, die auch gar nicht schwer zu berechnen ist:

Man muss nur am Boden Seitenlänge mal Seitenlänge und dann alles mal Höhe nehmen und das Ergebnis durch 3 teilen, und schon weiß man, wieviel Kubikmeter Steine man zum Bau einer Pyramide braucht.

Also, im Falle der Cheops-Pyramide:

230 x  230 x 150 Meter

geteilt durch 3

= 2.645.000 Kubikmeter

Sphinx

Sphinx

Der oder die Sphinx (Mehrzahl: die Sphingen) ist ein Fabelwesen, das aus dem Körper eines männlichen Löwen mit dem Gesicht eines weiblichen Menschen besteht und oft als Statue die Pyramiden bewacht. Sphingen gelten als geheimnisvoll und zaubermächtig, konnten dem Volksglauben nach Diebe überführen,  Wünsche erfüllen und – in der Wüste besonders wichtig – Sandstürme abwehren. Nicht nur die alten Ägypter verehrten diese Wesen, auch der Islam und das Christentum waren davon fasziniert, und so wurden sogar in Deutschland im 19. Jh. Spingen gebaut, zum Beispiel in Mannheim, wie hier auf dem Foto.

Zöpfe

Zöpfe

Auf den bildlichen Darstellungen im alten Ägypten (hier nachempfunden in der Serie) sieht man Menschen und Götter oft mit langen Zöpfen. In Wirklichkeit hatten die Ägypter, auch die Frauen, oft sehr kurzes Haar oder schoren sich den Kopf gleich ganz kahl und trugen lieber zu besonderen Anlässen Perücken aus Echthaar oder Pflanzenfasern. Das machte das Leben in der Hitze Ägyptens angenehmer.

 

Bildquellen: Studio 100, wikimedia commons